In einem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gebäude betreuten die Dominikanerschwestern aus Lienz kranke, alte und bedürftige Leute von Innichen. Auch hier ermöglichte eine großzügige Stiftung eines gewissen Hans Messerschmied im Jahre 1501, diese Stätte auszubauen und zu adaptieren.
Im Jahr 1832 kaufte die Marktgemeinde Innichen diese Struktur an, baute sie aus, stattete sie für die damaligen Verhältnisse auch entsprechend aus und funktionierte sie zu einem Pflege- und Altersheim um. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Pflegeheim ein Krankenhaus mit den dazugehörenden Diensten. Die ersten Operationen wurden um die Jahrhundertwende durchgeführt. Vor allem durch die Tätigkeit und den Einsatz hochqualifizierter Ärzte wurde das Krankenhaus sehr bald zu klein, sodass es in 5 Stufen (1950/51, 1957/59, 1966/73, 1974 und 1974/76) auf den heutigen Stand erweitert wurde.
Das Gemeindekrankenhaus wurde im Zuge der 1. Sanitätsreform im Jahre 1970 in eine autonome Körperschaft umgewandelt.
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